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Wildbretgewinnung

Während alles Schalenwild (Paarhufer) mit einer Kugel erlegt wird, benutzt der Jäger für Hasen, Kaninchen und Wildgeflügel wildbretschonende Schrotmunition. Beide Munitionsformen sind heute so ausgereift, dass sie schnell und schmerzfrei töten. Das erlegte Stück wird noch an Ort und Stelle oder in der nahen Wildkammer geöffnet und ausgeweidet ("aufgebrochen").  Durch die schnelle Entfernung der inneren Organe wird ein Ausbreiten der natürlich vorhandenen Magen- und Darmbakterien verhindert.
Nach dem Ausweiden kommt das Wild zum Ab-hängen in einen kühlen, luftigen Raum. Mit Eintritt der Totenstarre beginnt der Reifeprozess, der das Wildbret zart und mürbe werden lässt. Nach maximal 72 Stunden wird der Tierkörper vom Jäger enthäutet (“aus der Decke geschlagen”) und ggf. zerwirkt, also in verbrauchergerechte Teile zerlegt. Manche Jäger und Forstämter können Ihnen diese küchenfertige Produkte gegen Aufpreis auch vakuumieren. Das Wildbret ist dann ca. 3 bis 4 Tage im Kühlschrank haltbar. In der luftdichten Verpackung lässt es sich auch gut mehrere Monate einfrieren.

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Landesjagdverband Rheinland-Pfalz e.V. und Landesforsten Rheinland-Pfalz