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Rehkeule nach "Harener Art"

Zutaten (für 4-6 Personen):

1 Rehkeule ca. 2 kg
1 Knoblauchzehe
3-4 EL Olivenöl
1-2 Tüten Wildgewürz gemahlen
¼ l Rotwein oder Marinade
¼ l Fleischbrühe
1 große grob gehackte Zwiebel
1 Bund Suppengrün gehackt
ca. 8 Scheiben fetter Speck
1 Pinnchen Cognac

Für die Marinade:
1 Flasche guten trockenen Rotwein
½ l Wasser
¼ l Rotweinessig
1 Tüte Wildgewürz ganz

Für die Soße:
etwas Rotwein
¼  bis ½ l Fleischbrühe
nach Geschmack etwas Sahne oder Preiselbeeren
 


Zubereitung:

Die Rehkeule waschen, häuten, trocken tupfen und, wenn möglich, ausbeinen. Alle Zutaten der Marinade mischen, aufkochen, etwas abkühlen lassen und über das Fleisch gießen. 1 bis 2 Tage marinieren lassen. Wenn der Braten noch gefroren war, die Marinade anschließend wegschütten; wenn der Braten frisch oder aufgetaut war, kann man dann einen ¼ l zum angießen benutzen. Die Keule wieder abspülen, trocken tupfen und gut mit dem Wildgewürz und gehacktem Knoblauch einreiben. Am besten geht das mit etwas Olivenöl vermischt. Nun die Keule in heißem Öl von allen Seiten gut anbräunen und mit dem Cognac ablöschen; mit Rotwein oder Marinade und Fleischbrühe angießen.

Alles aufkochen lassen, die Zwiebel, das Suppengrün und die gehackte Knoblauchzehe hinzufügen, den Braten mit den Speckscheiben belegen und den Deckel schließen.

Alles zusammen für ca. 2 Std. im Bratofen bei 175°C bis 200°C schmoren lassen und zwischendurch den Braten immer wieder begießen, damit das Fleisch nicht austrocknet; dabei aber darauf achten, das der Speck nicht in den Bratfond fällt, ansonsten zurücklegen oder neuen auflegen.

Nach der Garzeit das Fleisch aus dem Topf nehmen, den Speck entfernen, und in Alufolie wickeln, damit sich der Bratensaft setzt. Inzwischen den Bratenfond durchsieben, mit etwas Rotwein und Fleischbrühe auffüllen und aufkochen lassen, binden und nach Geschmack abschmecken.

Als Beilage eignen sich Klöße, Schupfnudeln oder Spätzle und Rotkohl und mit Preiselbeeren gefüllte Pfirsich- oder Birnenhälften. Selbstverständlich kann man das gleiche Rezept auch mit einer Keule vom Rotwild oder Dammwild zubereiten, dann verlängert sich aber entsprechend die Garzeit.

Es ist einfach in der Zubereitung und auch für nicht so erfahrene "Wildköche" sicher im Gelingen. (Falls kein Wildgewürz vorhanden ist, nehme man: 2 TL Salz, jeweils 1 TL Rosmarin + Thymian, ½ TL Pfeffer aus der Mühle, mit etwas Olivenöl zu einer Paste vermischt und reibe das Fleisch damit ein.) Bei jungen Tieren kann man auf die Marinade verzichten.

Guten Appetit wünscht Kerstin Knoll

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