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Jagdmethoden

Das Wild wird in seiner natürlichen Umgebung erlegt. Da sich der Mensch an die Wildtiere aufgrund ihres natürlichen Verhaltens nur bedingt annähern kann, haben sich im Laufe der Jahrhunderte verschiedene Jagdmethoden entwickelt, unter anderem auch die Pirsch-, Fang-, Hetz-, Bau- und Reitjagd.

Aus Gründen der Nachhaltigkeit und des Tierschutzes werden heute fast nur noch die Einzeljagd (Ansitz-) und die Gesellschaftsjagd durchgeführt.

In Rudel jagt der Wolf am erfolgreichsten

Angelehnt an den Wolf als jagdliches Leitbild hat sich die Bewegungsjagd durchgesetzt, bei der Treiber - ähnlich dem Wolfsrudel - das Wild aus der Deckung drücken und dem Schützen vor die Büchse treiben. Das mag arglistig klingen, aber eine kurzfristige, streckenintensive Bejagung

gewährt dem Wild anschließend seine nötigen Ruhephasen. Häufiges Ansitzen auf dem Hochsitz erlaubt zwar ein gutes Erkennen und Einschätzen ("Ansprechen") des Wildes, sorgt aber auch für regelmäßig Unruhe im Revier. Um seine gesetzlich vorgeschriebenen Abschusszahlen zu erfüllen, wählt der Jäger einen wildschonenden Mix aus beiden Jagdmethoden.

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